Stil hat für mich nichts mit Mode zu tun. Stil – das bedeutet den Mut zum eigenen Charakter zu haben und sich zur eigenen Persönlichkeit zu bekennen.
Bei der Mode geht es hingegen einfach darum, zeitgemäße Dinge zu entwerfen, zu tragen und zu konsumieren.
Tom Ford
Frühjahr/ Sommer 2010 - Die Mode wird lebendig!

Farbe und Lebendigkeit allerorts – vor allem aber auch (wieder) auf Kleidungsstücken.
- Beine bleiben im Trend,
- Jeans als Dauerbrenner darf (angeblich) mit Jeans kombiniert werden,
- Pump- oder Haremshosen wollen weiterhin nach vorne,
- sch weres Schuhwerk – Holzclogs – vorzugsweise aber bitte aus echtem Holz, kommen zurück
- und Unterwäsche darf blitzen und von unten nach oben wandern – sprich sichtbar sein.
- Der Marinelook war nie wirklich weg und erlebt auch dieses Frühjahre und dies

en Sommer ein Revival, wer blau nicht mag, - darf gerne zum Safarilook greifen.
Beine, Röcke, Shorts
Kurz, kürzer, am kürzesten! Dass hierbei der Hose der Vorzug zu geben ist, hat schlichtweg praktische Gründe. Die ultrakurzen Miniröcke wirken schnell billig (mein Vater pflegte diese „Pomanschette“ zu nennen), ein elegantes Hinsetzen mit einem Mini, der zu kurz ist, das kann man vergessen.
Hosen ermöglichen hier definitiv Bewegungsfreiheit. Jeansshorts und Hotpants sollten dabei dennoch nur im eigenen Garten oder auf dem Weg ins Freibad getragen werden
oder abends als Hingucker und der ungeschönt objektive Blick vor dem Kauf eines solchen Bekleidungsstücks ist mehr als notwendig.
Die meisten Frauen haben knieabwärts keine schlechten Beine – wer allerdings auf dünn ohne Muskeltraining setzt, wird frühzeitig mit Cellulite belohnt und sollte es sich verkneifen, diesen Trend mitzumachen.
Jeans und der Marinelook
Der Marinelook erinnert an die elegante Erscheinung auch einer Marlene Dietrich und war nie wirklich aus der Mode. Blau und weiß wirken sauber und frisch, dabei – wenn Streifen fein wirken dürfen – aber selten steif und konservativ. Zudem verbinden wir diese Farbkombi mit Sommer, Sonne, Meer und Schiff.

Weiß steht für Sauberkeit und Klarheit, Blau für Vertrauen und Tradition – auch farbpsychologisch ist diese Kombination durchaus businesstauglich. Mit Jeans kombiniert verliert dieser Trend auch den letzten Hauch von konservativer Spießigkeit.
Laut den großen Modemachern darf (für manche: endlich) Jeans auch mit Jeans kombiniert werden. Das Jeanshemd zur Jeanshose galt jahrelang

als absolutes „No-Go“ und auch heute sollte man – Trend hin oder her – vorsichtig damit sein. Werden Jeansjacken zu Jeanshosen kombiniert, dann achten Sie bitte auf dieselbe Waschung bzw. Färbung, um die Klarheit der „Jeansaussage“ nicht zu verwässern.
Jeans sollten sitzen und gut passen, die Überlänge der Hosenbeine ist schon fast Pflicht. Dabei tritt man sich gerne selbst auf die Hosenbeine und diese fransen nach und nach immer mehr aus. Nicht schlimm. Doch spätestens wenn Sie einen halben Meter Fadengewirr nach sich ziehen, sollten Sie zur Schere greifen.
Pump- und Haremshosen…
…sehen meist aus, als würden man eine volle Windel tragen. Durch den nach unten gezogenen Schrittbereich wirken die Oberschenkel immer etwas dicker als diese sind und ebenso wie beim Minirock muss man sich ganz kritisch vorher fragen, ob man jeden Modetrend als fashion-victim mitmachen möchte oder muss.
Für eine Strandparty oder ein Sommerfest können diese Hosen „lustig“ sein – zumal dieses Jahr der Schrittbereich nicht mehr ganz so weit nach unten gezogen ist. Dann sollte man aber konsequent sein.
Wenn Harem, dann ganz: Turban, Schmuck und vielleicht sogar ein Make-up mit breit orientalisch schwarz umrandeten Augen gehören dazu.
Holzclogs
Back to the seventies! Suchen Sie mal auf dem Speicher, im Keller oder auf dem Dachboden, ob Sie diese Kultschuhe noch finden.
Ich liebe diese Schuhe seit Jahren und freue mich sehr über diesen „Trend“ – vor ein paar Jahren war es einfach nur mein Styling – jetzt ist es Trend! Bitte beachten Sie aber: Holzclogs sollten gut verarbeitet sein und dem echten Holz ist der Vorzug vor billigen Plastikimitationen zu geben.
Wer sich irgendwo „einschleichen“ möchte und nicht auffallen will, ist mit diesem Schuhwerk auch nicht gut bedient. Echte Holzclogs sind schwer und laut! Zu Jeans, zu bunten Prints oder auch zum Safarilook sehen sie aber unverwechselbar klasse aus.
Lingerielook

Edel soll er sein, hilfreich und gut! – Das gilt doch jetzt nicht für den Unterwäschelook, oder? Übertragen doch! Wer meint, jedes Bustier und jeden BH einfach so mal über dem T-Shirt tragen zu können, der liegt mit der Auslebung des Trends vollkommen daneben.
Vielmehr geht es darum, mit Assoziationen zu spielen. Material, welches normalerweise eher im Unterwäschebereich zu finden ist, wird nun zu Hosen und Tops verarbeitet. Auf den Laufstegen sah man auch das bekannte „Madonna-Korsett“ aus den 80/90ern. Nicht nachmachen, lieber nur zugucken, wäre hier mein Rat.
Alternativen sind in tragbarer Variante dennoch genug vorhanden: Creme- und Pudertöne, Satin und Spitze wirken weiblich und edel, wenn man weiß, wie man es kombiniert. Eine strenge schwarze, klassisch geschnittene Hose zu einem Edeltop aus Satin und Spitze, welches natürlich 1a sitzt und unter einem klassischen Blazer hervorblitzt, das hat schon was!
Prints und Safarilook

Blumen, Vögel, Schmetterlinge, Pflanzen – große Prints bleiben auch dieses Jahr im Trend. Kombinieren Sie keine Muster und achten Sie auf die Verhältnismäßigkeit von Druckgröße und Körpergröße. Konkret bedeutet das: Wer klein ist, sollte nicht unbedingt allzu großflächige Drucke wählen, das „drückt“ und lässt sie noch kleiner wirken. Zu klein dürfen die Motive aber auch nicht sein, sonst wirkt es schnell kitschig bis kindisch.
Wenn Sie unter diesen Voraussetzungen nichts finden, was den
Prämissen eines passenden Kleidungsstücks entspricht, greifen Sie zu gemusterten Accessoires:

Ein bunt und großflächig gemustertes Tuch, evtl. um eine Handtasche gebunden sieht auch sehr schön aus! Praktisch und dankbare Modemöglichkeiten erhalten wir mit der Wiederkehr des Safari-Looks. Ich muss dabei sofort an den Film „African Queen“ mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn denken. Die Wahlmöglichkeiten für Sie sind bei diesem Trend groß, die Farben ein echtes Pendant zu den großen Drucken: Oliv, beige, sand, braun! Mit dem Lingerielook kombiniert sieht der Trend einfach umwerfend aus.

Gönnen Sie sich einen "Glücksgriff"
Meine Mode unterstreicht Ihren Charakter und Ihre Persönlichkeit. Hier finden Sie Designvorschläge, die nach Ihren Wünschen individualisiert werden.
Unter "Glücksgriffe" gibt es einige Accessoires und Kleinigkeiten direkt zum Kauf.
Bitte beachten Sie auch immer die aktuellen Neuerungen bei den Kreationen und Accessoires!